1. Brennholz luftig und trocken lagern

Frisch eingeschlagenes Holz enthält – je nach Jahreszeit und Holzart – zwischen 45 und 60 Prozent Wasser. Die Scheite müssen deshalb zwei bis drei Jahre lang luftig und vor Regen und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden, am besten unter einem vorgezogenen Dach oder in einer luftigen Holzhütte. Erst nach dieser Trocknungsphase hat sich die so genannte Restfeuchte auf 15 bis 20 Prozent vermindert, so dass die Scheite sich hervorragend zünden und schadstoffarm verbrennen lassen.

2. Für sauberen Abbrand sorgen

Wichtig ist, dass das Holz bei 700 bis 1.000 Grad Celsius Umgebungstemperatur nahezu rückstandslos verbrennen kann. Beim Anfeuern sorgen Zündhilfen (Würfel, dünnes Spaltholz o. ä.) für die nötige Grundglut. In der Zündungsphase ist eine ausreichende Luftzufuhr besonders wichtig, damit rasch hohe Temperaturen erreicht werden. Beachten Sie die Bedienungsanleitung Ihrer Anlage! Sobald eine ausreichende Grundglut erreicht ist, können größere Holzscheite nachgelegt werden. Füllen Sie den Ofen nicht zu voll, damit sich nicht unnötig viele Verbrennungsgase entwickeln.